Kommunal­wahl 2026

Unsere Haltung
„Ehrlich. Realistisch. Sozial.“

 

Viele Bürgerinnen und Bürger spüren: Einiges läuft nicht mehr rund in Nauheim. Der finanzielle Spielraum der Gemeinde ist eng, zentrale Stellen in der Verwaltung sind unbesetzt. Daher dauern Verwaltungsvorgänge zu lange und Entscheidungen ziehen sich hin. Wir wissen, wie wir Nauheim wieder lebenswerter, moderner und gerechter machen können – mit klaren Maßnahmen und umsetzbaren Lösungen.

Nauheim steht vor wichtigen Entscheidungen. Für uns ist klar: Bevor wir Neues beginnen, sorgen wir für solide Grundlagen. Wir stehen dabei für ein konstruktives Miteinander von Politik und Verwaltung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger.

Deshalb stellen wir mit diesem Wahlprogramm zwei Prioritäten an den Anfang: eine starke Verwaltung und solide Finanzen. Wenn diese Fundamente gesichert sind, können wir gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern generationenübergreifend die großen Aufgaben der Zukunft anpacken – vom Klimaschutz bis zur Kinderbetreuung, vom Wohnen bis zur Mobilität.

 

Unsere Prioritäten

Ein starkes Rathaus

Die Verwaltung ist das Rückgrat unserer Gemeinde. Wenn das Rathaus funktioniert, funktioniert auch die Gemeinde. Wir wollen das sicherstellen – wir haben einen klaren Plan für ein modernes und leistungsfähiges Rathaus.

Unsere Maßnahmen:

  • Alle Schlüsselstellen besetzen. Wir unterstützen eine schnelle und gezielte Nachbesetzung offener Stellen in der Verwaltung.
  • Die Gemeinde als attraktiver Arbeitgeber. Moderne Maßnahmen zur Personalgewinnung und -bindung machen unsere Verwaltung zukunftsfähig. Daran wollen wir, wie in der vergangenen Legislaturperiode weiterarbeiten.
  • Strukturen neu denken – Prozesse vereinfachen. Mit klaren Zuständigkeiten, schlanken Abläufen und echter Bürgernähe schaffen wir ein effizientes Rathaus.
  • Digitalisierung vorantreiben. Wo immer möglich, sollen Verwaltungsdienste online verfügbar sein. Das spart Zeit, Aufwand und letztendlich Geld – für Verwaltung und Bevölkerung gleichermaßen.
  • Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden stärken. In Bereichen wie IT, Bauhof, Vergabe oder Personal können wir durch interkommunale Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden Kosten senken und Leistungen verbessern.

Solide Finanzen - Zukunft gestalten statt Schulden verwalten

Nauheim braucht Planungssicherheit. Solide Finanzen sind die Voraussetzung für soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Entwicklung und kommunale Handlungsfähigkeit.

Ein Haushalt, der jedes Jahr auf Kante genäht ist, lähmt die Entwicklung der Gemeinde. Wir müssen raus aus dem Krisenmodus und die Zukunft gestalten.

Unsere Maßnahmen:

  • Nauheim auskömmlich finanzieren. Wir werden uns auf allen politischen Ebenen dafür einsetzen, dass Nauheim und damit auch alle anderen Kommunen endlich ausreichend finanziell ausgestattet werden, damit sie ihre Aufgaben erfüllen können.
  • Ein Haushaltssicherungskonzept entwickeln. Wir müssen Einnahmen und Ausgaben in ein vernünftiges Gleichgewicht bringen. Ein Haushaltssicherungskonzept bietet Chancen im Bereich Entbürokratisierung, flexible Standards und vereinfachte Verfahren. Ziel ist ein mittelfristig ausgeglichener Haushalt ohne neue Schulden.
  • Fördermittel vollständig nutzen. In nahezu allen Bereichen – von Klimaschutz über Digitalisierung bis zu sozialen Projekten – stehen Fördermittel von Land, Bund und EU bereit. Wir fordern eine zentrale Anlaufstelle im Rathaus, die systematisch Anträge stellt und Fördermittel akquiriert.
  • Transparenter Haushalt. Bürgerinnen und Bürger sollen mitgestalten können, wofür Geld ausgegeben wird – und auch mitentscheiden, worauf verzichtet werden kann. Regelmäßige Bürgerversammlungen machen das möglich.
  • Lokales Gewerbe fördern. Ein starkes Gewerbe bildet eine Grundlage für soziales Miteinander, stabile Finanzen und sichere Arbeitsplätze. Dafür brauchen wir eine aktive Wirtschaftsförderung und verlässliche Strukturen.
  • Notwendige Investitionen tätigen. Das Aufschieben erforderlicher Investitionen in die Infrastruktur hat Nauheim in der Vergangenheit viel Geld gekostet. Wir setzen uns deshalb für eine sinnvolle und transparente Priorisierung der offenen Projekte ein.

Unser Weg bis 2035

Das wollen wir erreichen

Wir wissen: Die Menschen in Nauheim erwarten eine soziale, ökologische und lebenswerte Gemeindepolitik. Wir haben konkrete Vorstellungen, wie wir das erreichen.

Soziales & Familienpolitik

  • Gebührenfreie Kitas: Bildung darf keine Frage des Geldbeutels sein. Sobald es die finanzielle Lage erlaubt, schaffen wir Kita-Gebühren Schritt für Schritt ab.
  • Ganztagsbetreuung sicherstellen: Der Rechtsanspruch kommt – wir begleiten, unterstützen und sicherstellen sicher, dass ausreichend Räume und Personal vorhanden sind.
  • Jugendarbeit: Nauheim bleibt attraktiv für Kinder und Jugendliche. KiJuPa und Jugendpflege leisten großartige Arbeit – wir unterstützen und bauen darauf auf.
  • Seniorenbeirat einführen: Vorhandene Kompetenzen in der Seniorenarbeit haben klare Strukturen und greifen konstruktiv ineinander. Ein Seniorenbeirat der Gemeinde Nauheim verfügt über ein Antragsrecht in der Gemeindevertretung und ersetzt die bisherige beratende Funktion der Seniorenkommission.

Ehrenamt, Vereine & Kultur

  • Ehrenamt wertschätzen: Ein jährlicher Ehrenamtsempfang würdigt die Leistung unserer Vereine und freiwillig Engagierten.
  • Bürokratie für Vereine abbauen: Eine feste Ansprechpartnerin oder ein Ansprechpartner im Rathaus unterstützt und fördert die Vereine.
  • Traditionen lebendig halten: Musik, Kerb, Weihnachtsmarkt – Nauheim lebt von seinem Gemeinschaftsgeist. Diese Traditionen sind modern und zeitgemäß.
  • Musikgemeinde leben: Das Nauheimer Musikfest ist eine feste lebendige Größe und wird von Politik, Verwaltung und Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam getragen.
  • Kultur fördern: Unsere Kulturlandschaft ist kreativ und lebendig – von darstellenden bis zu gestaltenden Künsten, für alle Generationen erlebbar.
  • Katastrophenschutz sichern: DLRG, DRK und Feuerwehr arbeiten mit klaren Strukturen eng zusammen, damit Nauheim jederzeit gut geschützt ist.
  • Bürgerbeteiligung stärken: Mit regelmäßigen Bürgerversammlungen und neuen Formaten haben wir die Mitsprache deutlich ausgeweitet.

Wohnen & Stadtentwicklung

  • Regelmäßiger Wohnraumgipfel: Gemeinsam mit Eigentümern, Bauträgern und der Politik sind Lösungen gefunden, wie Wohnraum bezahlbar bleibt – durch Verdichtung, Nutzung von Leerstand und gezielte Förderung.
  • Sozialgerechte Wohnungsbaupolitik: Nauheim ist geübt im Einsatz des „Bauturbos“. Nauheim setzt auf Qualität statt nur auf Höchstpreise. Geförderter Wohnraum hat Vorrang, und Grundstücke werden nach Konzepten vergeben, die sozialen Mehrwert bieten.
  • Innovative Wohnmodelle fördern: Ob Mehrgenerationenwohnen, „Wohnen für Hilfe“ oder kommunaler Wohnbau – in Nauheim gibt es viele kreative Ansätze, die aktiv gefördert werden.

Klima & Mobilität

  • Klimaschutz hat Struktur: Die Gemeinde fördert Klimaschutz gezielt und konsequent – mit Solarförderung, energetischer Sanierung und Bürgerbeteiligung.
  • Sichere Rad- und Fußwege: Die Rad- und Fußwege sind instandgesetzt und sinnvoll ausgebaut.
  • Bürgerbus erhalten: Das Bürgerbus-Projekt ist elektrisch, teilweise autonom und flexibel per App oder Telefon als On-Demand-Shuttle buchbar. Es ist vollständig in ein regionales Mobilitätssystem integriert und nutzt digitale Haltestellen sowie intelligente Routenplanung. Ehrenamtliche bleiben wichtig für Betreuung und Organisation, sodass moderne Technik und soziale Nähe kombiniert werden.
  • Elektromobilität stärken: Mehr Ladesäulen an zentralen Orten machen den Umstieg auf E-Mobilität leichter.

Wirtschaft & Digitalisierung

  • Lokale Wirtschaft fördern: Ein gezieltes Standortmarketing durch die Stelle für Wirtschaftsförderung begleitet und fördert unsere Geschäfte und Handwerksbetriebe.
  • Digitale Infrastruktur ausbauen: Nauheim verfügt über eine flächendeckende Glasfaserinfrastruktur und einen stabilen, leistungsfähigen 5G-Empfang aller Anbieter. Moderne alternative Formen der Datenverbindung ergänzen das Angebot, sodass Haushalte, Betriebe und öffentliche Einrichtungen jederzeit zuverlässig und schnell digital verbunden sind.
  • Digitale Verwaltung: Digitale Prozesse entlasten die Mitarbeitenden, reduzieren Bürokratie und senken Kosten. Verwaltungsleistungen sind für Bürgerinnen und Bürger einfach, transparent und deutlich schneller zugänglich.

Unsere Kandidatinnen & Kandidaten

Frank Schmitz

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Gemeinschaft bedeutet, sich aktiv für sie einzusetzen um sie zu erhalten. Dabei sozial gerechte Wege zu finden ist die Herausforderung. Sparen darf nicht zum Selbstzweck werden, denn nicht nur Schulden, sondern auch eine marode Infrastruktur oder eine soziale Schieflage belasten künftige Generationen. Konstruktive und kreative Wege für unsere Gemeinde zu finden, ob in Verwaltung, Gewerbe, Ehrenamt oder Bürgerschaft ist für mich der Anreiz Verantwortung in der Gemeindevertretung zu übernehmen.

Laura Hoyer

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Mir ist wichtig, dass wir Nauheim gemeinsam sozial gerecht, ökologisch nachhaltig und wirtschaftlich stabil aufstellen. Ich möchte meine Energie für eine zukunftsorientierte Politik nutzen, die allen Bürgern zugutekommt.

Michael Schneider

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Kerstin Deimer

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Karl-Norbert Merz

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Ich stehe für eine Politik, die in Lösungen denkt, für Verlässlichkeit, stabile Verhältnisse und für ein Nauheim, das sich für die Bedürfnisse ihrer Bürgerinnen und Bürger entwickelt.

Hildegard Neiß

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Ceyhun Yildirim

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Elke Merz

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Ich sehe es als meine Aufgabe, offen für alle Argumente zu sein und konstruktiv zusammenzuarbeiten – gerade dann, wenn unterschiedliche Meinungen aufeinandertreffen.

Jede Entscheidung sollte immer im besten Interesse von Nauheim und seinen Menschen getroffen werden. Dafür stehe ich.

Markus Wissel

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Mein Name ist Markus Wissel – 1965 im Zeichen des Fischs geboren. Mit Herz, Verstand und einer kindlichen Neugier aufgewachsen, die ich mir bis heute bewahrt habe.

Ich kandidiere, weil mir Nauheim am Herzen liegt. Ich bin überzeugt, dass gute Entscheidungen dort entstehen, wo Menschen einander zuhören, unterschiedliche Sichtweisen ernst nehmen und Verantwortung gemeinsam tragen. Ich bringe die Fähigkeit mit, Perspektiven zusammenzuführen, respektvoll zu diskutieren und lösungsorientiert zu handeln. Nicht alles laut, nicht alles sofort – aber transparent, verlässlich und mit Blick auf das Ganze.

Kommunalpolitik bedeutet für mich, sich einzumischen, bevor andere über einen entscheiden. Ich möchte meine Zeit, meine Kompetenz und meine Haltung einbringen, um Nauheim weiterzuentwickeln – sachlich, menschlich und nah an den Menschen. 

Oguz Yilmaz

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Seit mittlerweile zehn Jahren bin ich Mitglied der SPD, weil ich davon überzeugt bin, dass Politik Verantwortung übernehmen und das Leben der Menschen konkret verbessern muss – besonders auf kommunaler Ebene. Verlässlichkeit, soziale Gerechtigkeit und ein respektvolles Miteinander sind Werte, für die ich mich einsetze.
Ich bin seit fast zehn Jahren glücklich verheiratet und Vater von zwei Kindern. Als Familie leben wir gerne in Nauheim und wissen aus eigener Erfahrung, wie wichtig gute Kitas, sichere Schulwege, bezahlbares Wohnen und ein lebendiges Vereinsleben sind. Als selbstständiger Unternehmer und Inhaber eines Speditionsunternehmens trage ich täglich Verantwortung – für meine Mitarbeitenden, für wirtschaftliche Stabilität und für nachhaltige Entscheidungen in einem anspruchsvollen Umfeld.
Diese persönlichen und beruflichen Erfahrungen möchte ich in die Gemeindevertretung einbringen: bodenständig, lösungsorientiert und nah an den Bürgerinnen und Bürgern. Mein Ziel ist ein Nauheim, das sozial gerecht bleibt, wirtschaftlich handlungsfähig ist und Familien eine verlässliche Perspektive bietet.

Gerhard Kunz

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Ahmet Koc

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Brigitte Breckheimer

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Seit 1970 lebe ich in Nauheim und bin langjähriges akties Mitglied von vielen Vereinen. Mein Augenmerk richtet sich auf unser kulturelles und soziales Miteinander in Nauheim von der Jugend bis ins hohe Alter. Der Werdegang als langjährige Vorsitzende des VdK, ehrenamtliche Sozialrichterin, Stellv. Vorsitzende der SPD AG60plus, Mitgründerin des Südhess. Bündnisses „Gemeinsam gegen Altersarmut von Frauen“, Mitglied der Arbeitsgruppe zur Vorbereitung und Durchführung der „1150 Jahrfeier der Gemeinde Nauheim“ und Betriebsprüferin beim Finanzamt GG, und das Wissen daraus, möchte ich zum Wohl unserer Gemeinde einsetzen.

Sanja Schneider

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Thomas Zwiorek

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Wolfgang Matheis

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Vier „K“ sind mir für unsere Gemeinde wichtig:

Mein erstes „K“ steht für Kita Beiträge. Weg damit! Frühkindliche Erziehung ist wichtig und darf nicht vom Geldbeutel der Familie abhängen. Chancengleichheit!

Mein zweites „K“ steht für Klima. Als Mitglied der Klimakommissioin setze ich mich weiterhin für den Auf- und Ausbau alternativer, erneuerbarer Energie (PV Anlagen, E-Mobilität) in unserer Gemeinde ein. Eine neu zu gründende Bürger Energie Genossenschaft könnte bei der Umsetzung wertvolles durch und mit Bürgerengagement leisten.
Mein drittes „K“ steht für Kommunikation mit allen Menschen und in allen sozialen Gruppierungen um sie in der Gemeindevertretung um- und durchzusetzen. Mein Ohr für Nauheim.
Mein viertes „K“ steht für den Bau einer vierten Reinigungsstufe in unserer Kläranlage. Sauberes Nauheimer Abwasser ohne Schadstoffe!
Für deren Umsetzung werde ich im Gemeindeparlament kämpfen. – Politik ausschließlich für Nauheim! 

Monika Beutner

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Fabian Hofmann

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Dirk Hermann

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Bernhard Wippel

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Marcel Lovasz

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Florian Stuber

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Bernd Kemper

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Ute Ansahl-Reissig

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Dagmar Schneberger-Splitt

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Walter
Hermann

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Carmen Schneberger-Kreuzer

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Miriam
Bach

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Lisa Cossu

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Jürgen Schade

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Erhard Herrberger

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Jörg Splitt

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Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Freund und Genossen Jörg Splitt, der am Abend des 11. Januar 2026 verstorben ist.

Jörg wurde am 9. August 1961 in Groß-Gerau geboren. Seit dem 1. März 2009 war er Mitglied unseres SPD-Ortsvereins. Für viele von uns war Jörg weit mehr als ein politischer Mitstreiter; er war ein Freund. Einer, den man gern um sich hatte, weil er ehrlich, herzlich und immer er selbst war.

Von 2011 bis 2015 übernahm Jörg Verantwortung als Ortsvereinsvorsitzender. Diese Aufgabe erfüllte er mit großer Verlässlichkeit, klarer Haltung und viel Herzblut.

In den kommunalpolitischen Gremien brachte er sich von Juli 2011 bis März 2018 engagiert ein. Dort wirkte er unter anderem im Haupt- und Finanzausschuss und übernahm zeitweise auch das Amt des stellvertretenden Gemeindevertretervorstehers.

Auf Jörg konnte man sich verlassen. Er war ein gerader, aufrechter Mensch, der sagte, was er dachte, und genau das machte ihn so glaubwürdig.

Jörg hatte einen besonderen Platz in unserem Ortsverein. Sein Humor, seine offene Art und seine Lebensfreude machten ihn bei vielen beliebt. Viele mochten ihn, weil er authentisch war und weil er Menschen zusammenbrachte.

Jörg war ein Rock’n’Roller, nicht nur in seiner Musik, sondern auch in seiner Haltung zum Leben. Frei, leidenschaftlich und mit einem großen Herzen. Mit ihm waren gemeinsame Stunden immer ein Stück lebendiger.

Wir verlieren mit Jörg Splitt einen geschätzten Genossen, vor allem aber einen Freund. Sein Platz in unserem Ortsverein wird leer bleiben.

Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau, unserer Genossin und Freundin, sowie allen Angehörigen und Weggefährtinnen und Weggefährten.
Wir werden Jörg ein ehrendes Andenken bewahren.

Im Namen des SPD-Ortsvereins
Der Ortsvereinsvorstand

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